KAUFMÄNNISCHE LEHRANSTALTEN | Berufsbildende Schulen für Wirtschaft und Verwaltung
„Leih` Dir einen Juden“ - Aktion zum Abbau von stereotypen Vorurteilen und antisemitischen Denkmustern

„Leih` Dir einen Juden“ - Aktion zum Abbau von stereotypen Vorurteilen und antisemitischen Denkmustern

Am 19.06.19 wurde an den Kaufmännischen Lehranstalten eine Pilotveranstaltung im Rahmen des Projektes „Leih` Dir einen Juden“ in Zusammenarbeit mit der jüdischen Menorah-Gemeinde zu Bremerhaven und dem Fachbereich Politik durchgeführt. In diesem ersten großen Projekt der Bremerhavener Menorah‐Gemeinde, bei dem nichtjüdische Menschen seit Herbst 2018 die Möglichkeit haben, durch den Kontakt mit Jüdinnen und Juden in einen direkten Austausch und Dialog zu kommen, geht es unter anderem darum, Wissen über das Judentum zu vermitteln. Ziel dieser Arbeit ist jedoch vorrangig der Abbau von stereotypen Vorurteilen und (einseitigen) Berührungsängsten sowie antisemitischen Denkmustern in den Köpfen der Menschen.

Vor diesem Hintergrund besuchte der Gemeindevorsitzende Mircea Ionescu an diesem Tag Schülerinnen und Schüler (SuS) der Zweijährigen Höheren Handelsschule (Klasse 2HH 18-4) im Rahmen des Politikunterrichtes. In den folgenden vier gemeinsamen Unterrichtsstunden wurde unter anderem viel gelacht, Herr Ionescu stellte Teile des Judentums vor und beantwortete Fragen aller Art aus den Reihen der SuS. Darüber hinaus wurden in diesem Kontext alltägliche Tabuisierungen, falsche Zurückhaltungen sowie gesellschaftliche Klischees bearbeitet.

Da sich die Veranstaltung auf beiden Seiten innerhalb einer ersten Auswertung sehr positiv darstellte, sollen im kommenden Schuljahr 2019/20 weitere Veranstaltungen in diesem Zusammenhang stattfinden.

Bericht: A. Johnen

Wahlpflichtkurs erstellt Schülerzeitung "KLArheit - von uns für euch"

Wahlpflichtkurs erstellt Schülerzeitung "KLArheit - von uns für euch"

Es ist wieder Zeit für die neue Ausgabe der Schülerzeitung. Wir sind die Schülerinnen und Schüler der 2 HH 17, die in dem Kurs Schülerzeitung tätig sind. Wir treffen uns jeden Donnerstag, um für euch eine Zeitung zu entwerfen, damit ihr etwas Gutes zum Lesen habt. Wir führen Interviews mit Lehrern, befragen Schüler und berichten über viele verschiedene Themen. Wir wollen nun auch nicht zu viel verraten, schaut einfach selbst. Genießt unsere Schülerzeitung und habt viel Spaß beim Lesen!

Bewerbungstraining

Bewerbungstraining 2019

Bewerbungstraining bei der AOK Bremen /Bremerhaven am 07.05.2019

Pünktlich um 9.15 Uhr begann unser Bewerbungstraining mit Frau Landos von der AOK Bremen / Bremerhaven in den Räumen der AOK.Nachdem sich jeder von uns vorgestellt und seinen Berufswunsch genannt hatte, ging es spielerisch mit einem Ball los. Fragen wie z. B. was macht Spaß an einer Bewerbung und was sind Fehlerquellen in einer Bewerbung konnten wir spontan und schnell beantworten.

Es folgten Gruppenarbeiten zu Themen wie Berufsanforderungen, Fähigkeiten und Interessen mit anschließender Präsentation am Flipchart. Ein Berufsorientierungstest, Stellenanzeigen analysieren waren weitere Schritte im Bewerbungstraining.

Uns wurde schnell klar, dass das Wort Bewerbung „Werbung in eigener Sache“ bedeutet.Wir befassten uns intensiv mit einer schriftlichen Bewerbung inklusive Anschreiben und erfuhren, was in einen Lebenslauf gehört und was nicht und warum das Bewerbungsfoto immer von professioneller Hand gemacht werden sollte. Dann verteilte Frau Landos einen Einstellungstest für den wir 30 Minuten Zeit hatten. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen und die Zeit war viel zu schnell vorbei. Frau Landos gab uns noch einige Tipps und Tricks, wie wir entspannter an solche Situationen herangehen können.

Den Abschluss bildete ein Rollenspiel: Wer wollte, konnte mit Frau Landos ein Bewerbungsgespräch führen.

Uns gefiel an diesem Seminar, dass wir aktiv sein konnten und nicht nur zuhören sollten und viel für uns mitnehmen konnten.

Die Werbung in eigener Sache sollte jetzt klappen!:)

Eure 2 HH 18/2

Wie bewerbe ich mich richtig - Fehler und Fallstricke

Im Praxisunterricht des Faches "Lernbüro" wird im 1. Jahr ein größeres Projekt "Bewerbung" durchgeführt. In diesem Rahmen werden den Schülerinnen und Schülern Kompetenzen vermittelt, die ihnen zu einer aussagekräftigen und kompetenten Bewerbung verhelfen.

Dankenswerterweise hat sich der Leiter Human Resources der FRoSTA AG, Herr Ralf Junge, auch wieder in diesem Jahr bereit erklärt, einen Vormittag im April 2018 an den KLA zu verbringen und in allen Unterstufenklassen aus der Sicht eines Personalverantwortlichen die gängigen "Fallen" zu erläutern. Der frühe Zeitpunkt sollte auch signalisieren, dass Bewerbungen bei vielen Unternehmen bereits ein Jahr vor Besetzung der Ausbildungsstellen bearbeitet werden. 

So erfuhren wir, wie wichtig neben lückenlosen Zeugnissen ohne Fehlzeiten die gute Vorbereitung auf das Gespräch ist, in dem die Bewerber(innen) aber durchaus ehrlich ihre ausbaufähigen Potenziale schildern dürfen. Kleine Lügen werden von routinierten Gesprächspartnern relativ schnell enttarnt!

Deutlich wurde auch, dass jeder Personalchef eigene Schwerpunkte setzen darf, eine allgemeingültige Regel, was gut und schlecht ist, gibt es nicht, Authentizität ist gefragt.

Die vielen Beispiele aus der Praxis werden den Zuhörer(innen) sicherlich helfen, sich in den kommenden Bewerbungsrunden positiv dazustellen. Dafür mal wieder: "Vielen Dank!"

Eine Wiederholung dieses wertvollen Kontaktes mit der betrieblichen Wirklichkeit ist auch wieder für das nächste Frühjahr geplant.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag der Uniformberufe

Tag der Uniformberufe

Auch im Jahr 2019 konnte die gesamte Unterstufe der Zweijährigen Höheren Handelsschule wieder am "Tag der Uniformberufe" teilnehmen. Hier nun ein kurzer Bericht des Ausflugs:

Am Mittwoch den 08.05.19 machten die Unterstufen der Zweijährigen Höheren Handelsschule von der Einladung des Marinefliegerstützpunktes Nordholz Gebrauch und informierten sich an zahlreichen Stationen über die Ausbildungsmöglichkeiten und Tätigkeitsprofile der klassischen Uniformberufe.

 So konnten die SchülerInnen auf diesem Ausflug beispielsweise in die Bereiche Feuerwehr, Rettungssanitäter, Technisches Hilfswerk, (Bundes)Polizei, Zoll, Seenotretter und Bundeswehr (Luftwaffe, Heer, Marine) hineinschnuppern, Fragen stellen und sich ein eigenes Bild machen. Insbesondere die vielen Möglichkeiten Ausrüstung und Gerätschaften sowie Fahrzeuge aller Art der verschiedenen Einsatzkräfte anzufassen und hineinzusteigen zu können, waren Highlights des Tages.

 Für das leibliche Wohl und den Bustransfer von Bremerhaven nach Nordholz sorgte freundlicherweise der Bundeswehrstandort in Nordholz. So konnten sich sowohl SchülerInnen als auch LehrerInnen nach reichlich frischer Luft und anregenden Gesprächen mit der klassischen Erbsensuppe oder einer Bratwurst und Softdrinks kostenlos in einer großen Flugzeughalle stärken.

 Bei trockener aber kalt windiger Wetterlage endete ein interessanter und beeindruckender Ausflug gegen Mittag mit der Abfahrt nach Bremerhaven.

Tag der Uniformberufe

Tag der Uniformberufe auf dem Fliegerhorst Nordholz 2018

 

Stufen zum Erfolg

Projekt aller 2 HH Unterstufen

Junge Menschen sollen fit sein, fit für ihre persönliche und berufliche Zukunft. Das haben sich Lehrer*innen unserer Schule auf die Fahnen geschrieben und mit der gemeinnützigen Bildungsstiftung „STUFEN zum Erfolg“ einen kompetenten und anerkannten Partner gefunden.

Das Konzept besteht aus vier Passstücken, die benötigt werden, um Fachwissen so anzuwenden, dass es in beruflichen und persönlichen (Lebens-) Erfolg umgesetzt werden kann:

1. Berufsziele entwickeln: Wie geht es weiter, was passt zu mir und ist möglich?

2. Persönlichkeit fördern: Wie erkenne ich meine Potenziale und die von anderen?

3. Lernen lernen: Welche Lernmethoden helfen mir, effektiv zu lernen?

4. Prioritäten managen: Wie tue ich das Richtige zur richtigen Zeit?

So wurden vor den Herbstferien in allen Klassen der 2 HH Unterstufen in jeweils acht Schulstunden die ersten beiden Module des Konzeptes durchlaufen. Durchgeführt wurden diese Einheiten von den als Stufenlehrer*innen ausgebildeten Lehrer*innen mit Unterstützung der Klassen- und Lernbürolehrer*innen.

 

 

„Als die Deutschen Geflüchtete waren…“ – Ein Zeitzeugengespräch an den Kaufmännischen Lehranstalten

„Als die Deutschen Geflüchtete waren…“ – Ein Zeitzeugengespräch an den Kaufmännischen Lehranstalten

Mit den Worten: „Es gab eine Zeit, in der es für Deutschland zwei Wetterkarten gegeben hat, …“ wurde der Zeitzeugenbericht des Diplomaten a. D. Hans-Joachim Weber, der 1989 in der deutschen Botschaft in Prag tätig war, eingeleitet. Im Rahmen einer Kooperation zwischen Frau Libuse Cerna vom Deutsch-tschechischen Kulturfestival „So macht man Frühling“ in Bremen und dem Fachbereich Politik an den Kaufmännischen Lehranstalten wurde diese Veranstaltung ermöglicht.

In Zusammenhang mit dem Fall der innerdeutschen Grenze, der sogenannten „Mauer“ vor 30 Jahren erlebte Herr Weber schicksalhafte Tage und Wochen auf dem Botschaftsgelände der bundesdeutschen Vertretung in Prag. Nachdem im September `89 zunächst nur vereinzelte Menschen(gruppen) Zuflucht in der Botschaft suchten, schwoll die Zahl der Menschen innerhalb von wenigen  Wochen auf 5000 an. Herr Weber war während dieser Zeit unter anderem für die Versorgung und Unterbringung sowie den Transport von Tausenden flüchtenden Menschen aus der ehemaligen DDR (Deutsche Demokratische Republik) zuständig. Darüber hinaus begleitete er den geschichtlichen Besuch des damaligen Außenministers Genschers hautnah.

Nach kurzen einführenden Worten startete die Veranstaltung mit einem dokumentarischen Filmbeitrag über die Ereignisse der Zeit eines niederländischen Filmteams. Im Anschluss schilderte Herr Weber die Geschehnisse aus seiner Sicht und gab den Schülerinnen und Schülern (drei Unterstufenklassen der Zweijährigen Höheren Handelsschule sowie zwei Klassen des BGy an den Kaufmännischen Lehranstalten) Einblicke in die menschlichen Schicksale und beantwortete Fragen aus der Schülerschaft. Durch die spannenden Ausführungen Herrn Webers hatten die SuS die Möglichkeit fundierte Eindrücke aus erster Hand aus einer Zeit zu gewinnen, die mittlerweile schon in den Geschichtsbüchern steht.

Vorsorge „Schuldenfalle“

Vorsorge "Schuldenfalle

Einige Klassen der Zweijährigen Handelsschule konnten im Rahmen ihres Betriebswirtschaftslehreunterrichtes an den Vorträgen von Frau Daniela Mangels (Wohnungsbaugenossenschaft Bremerhaven) zum Thema „Mieterkompass“ teilnehmen. Hier wurde neben wichtigen Aspekten von Rechten und Pflichten als Mieter, vor allem auch eine übersichtliche und vollständige Kostenkalkulation zu den Notwendigkeiten des täglichen Lebens durchgeführt. So konnten die Schülerinnen und Schüler einen guten Einblick bekommen, mit welchem finanziellen Aufwand heute das alleine Wohnen verbunden ist.

Mehr Infos zu dem Projekt "Mieterkompass" gibt es hier:
https://nord24.de/bremerhaven/bremerhaven-mieterkompass-hilft-mit-der-ersten-eigenen-wohnung

Schülerzeitung der 2 HH

Schülerzeitung des WPK

Im Rahmen des Wahlpflichtkurses von Frau Sauer sind bereits zwei Zeitungen entstanden!

Hier die neue Schülerzeitung von 2018!

Ausflug zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers (KZ) nach Bergen-Belsen

Ausflug zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers (KZ) nach Bergen-Belsen

Am 17.01.2019 sind die Klassen 2HH18/4 und 2HH17/5 auf einen Ausflug zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers (KZ) nach Bergen-Belsen gefahren.

HIER der Bericht.

Theaterbesuch im JUB! "Jakob der Lügner"

Theaterbesuch im JUB!

Im Rahmen des Politikunterrichtes besuchte die 2HH 18-4 das Theaterstück zu Jurek Beckers Roman „Jakob der Lügner“ aus dem Jahre 1969 im JUB! in Bremerhaven. HIER der Bericht.

Klimakonferfenz mit den Klassen der 2HH-Unterstufe

Klimakonferenz mit den Klassen der 2HH-Unterstufe

Am 28.11.2018 fand im Ella-Kappenberg-Saal der Volkshochschule Bremerhaven die Klimakonferenz aller Unterstufen der Zweijährigen Höheren Handelsschule der Kaufmännischen Lehranstalten Bremerhaven statt. Die Klimakonferenz wurde organisiert von Herrn Johnen, in Zusammenarbeit mit Geoscopia, einem Unternehmen, welches sich auf Umweltbildung spezialisiert hat. Zu Besuch war Michael Geisler von Geoscopia. Herr Geisler startete damit, uns aktuelle Satellitenbilder unserer Erde zu zeigen. Auf den Bildern konnte man sofort erkennen, wie zerstörerisch der Mensch mit unserer Erde umgeht. Zu sehen waren außerdem die Ausmaße des Klimawandels, u. a. die schmelzenden Gletscher oder gerodeten Regenwälder.


Direkt im Anschluss an Herrn Geislers Vortrag, wurden wir SchülerInnen in Gruppen eingeteilt. Diese einzelnen Gruppen stellten verschiedene Kontinente, Ländergruppen bzw. Länder dar. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase begann die Klimakonferenz, jede Gruppe stellte einen Sprecher und anschließend begann die Vorstellung der einzelnen Gruppen mit deren Standpunkten zum Klimawandel. Im Anschluss daran begannen die politischen Diskussionen zwischen den verschiedenen Gruppen. Es wurden Lösungen gesucht, die alle Parteien zufriedenstellen und Verträge ausgehandelt.


Der Tag ist für mich durchweg positiv verlaufen, es war ein sehr spannender Einblick in die Arbeit der Klimaforscher. Jeder Schüler hat die Möglichkeit bekommen seine Ideen zum Thema beizutragen und jeder konnte sich intensiv mit dem Thema, welches uns alle betrifft auseinandersetzen. Wir haben außerdem die Möglichkeit bekommen uns politisch über ein Thema auszutauschen und zu verhandeln, dies war ein hervorragender Einblick in politische Diskussionen. Außerdem konnte jeder Teilnehmer sich einmal mehr mit dem durchaus wichtigen Thema vertraut machen und so auch lernen das der Klimawandel nicht nur in der Verantwortung der Politik liegt, sondern in jedem einzelnen von uns. 

Josie Stolte, 2 HH 18/3



Crash Kurs Küste

Einladung der Ortspolizei Bremerhaven

Auch in diesem Jahr hat der gesamte Unterstufenjahrgang der 2 HH an dem Präventionsprojekt „Crash Kurs Küste“, organisiert von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Notfallseelsorgern und Angehörigen von Unfallopfern, teilgenommen.

Im respekteinflößenden Ambiente der Pauluskirche zeigt diese Veranstaltung unmissverständlich auf, dass eine zu hohe Geschwindigkeit, Alkohol, Drogen, Benutzung des Handys und Nicht-Anschnallen im Straßenverkehr schwere Folgen haben können!

Die sehr emotionalen Berichte und anschaulichen Schilderungen der Organisatoren, machen deutlich, welches große Leid allen, gerade auch den im Umfeld der Opfer lebenden Menschen, durch Regelverstöße im Straßenverkehr zugefügt wird.

Unsere Schüler(innen) waren sehr in den Bann der Berichte gezogen, und der auffallend große Gesprächsbedarf am Tag nach der Veranstaltung machte deutlich, wie beeindruckt die meisten der jungen Leute von den berichteten Ereignissen und Konsequenzen sind.

Das Konzept, den Schüler(innen) aus erster Hand Augenzeugenberichte und die Gefühlslage von Angehörigen der Opfer zu teil werden zu lassen, führte zu sehr emotionalen und beeindruckten Aussagen der Zuhörer, die bereits oder in naher Zukunft einen Führerschein haben: „Ich sehe meine Verantwortung als Autofahrer jetzt in einem ganz anderen Licht!“ oder „Mein Handy werde ich jedenfalls nicht mehr anfassen, wenn ich am Steuer sitze!“ oder „Dass ein Auto wie eine Waffe sein kann, wurde mir erst durch die Erzählungen der Betroffenen deutlich!“.

Bleibt zu hoffen, dass der Crash Kurs Küste nachhaltig seine Wirkung zeigt!

Ein großes Dankeschön an die Organisatoren von „Crash Kurs Küste“! Das Kollegium der Kaufmännischen Lehranstalten würde es sehr begrüßen, wenn auch unsere zukünftigen Schüler(innen) von dieser Veranstaltung profitieren können.

Superhelden in der Höheren Handelsschule

Superhelden in der Höheren Handelsschule

In der Zeit vom 18.04. bis 20.04.2018 hat an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein Workshop-Projekt der kulturellen Bildung an den KLA in der Höheren Handelsschule stattgefunden. Der Theaterworkshop mit dem Titel „Klimalabor“ ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Jungen Theater Bremerhaven - JUB! und dem Fachbereich Politik der KLA. Tanja Spinger (Dramaturgin/Regisseurin) vom JUB! leitete in Zusammenarbeit mit Tina Müller (Theaterautorin) den Workshop. Frau Spinger führte mit den Schülerinnen und Schülern (SuS) der Unterstufe 17/4 verschiedene Elemente des Workshops im Bereich des szenischen Spiels sowie Warm Up`s und Übungen aus der Schauspielschule durch. Tina Müller brachte den Teilnehmenden Inhalte des kreativen Schreibens näher und sensibilisierte die SuS für die Arbeit an Rollen und Szenen sowie die Produktion eigener Texte. Begleitet und unterstützt wurde der Theaterworkshop durch die Klassenleitung Rafaela Taraba und den Politiklehrer und Projektorganisator Alexander Johnen. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden im Weiteren mit der Lebenswelt der SuS sowie dem Themenkomplex „Klimawandel“ verknüpft. Die SuS entwickelten im anschließenden kreativen Arbeitsprozess Texte und Steckbriefplakate ihrer Superhelden, die dem Klimawandel die Stirn bieten und diesen aufhalten können.

Die Ergebnisse sind rechts zu sehen und vergrößern sich, wenn das Bild angeklickt wird. Die Originale der „Galerie“ dieser Superhelden hängen im Sekretariatstrakt B der KLA aus und können dort angeschaut werden.

2 HH Studienreise in den "Prager Frühling"

2 HH Studienreise in den "Prager Frühling"

Die 2 HH17/1 und 17/4 machten sich mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Taraba und Frau Barton sowie ihrem Englischlehrer Mr. Peirce im März 2018 für fünf Tage mit dem Bus auf den Weg nach Prag.

Bei feinstem Wetter konnten sie sich mit Hilfe der Reiseleiterinnen einen guten Eindruck von dieser bezaubernden Stadt verschaffen. Neben einer ausführlichen Altstadt- und abendlichen Burgführung, waren auch eine Theatervorstellung und der beeindruckende Besuch der Gedenkstatte „Heydrichiade“ Teil des Programms. Die interessante Werksführung der Autobauer „TCPA“ mit anschließender Diskussion lies viel Raum für betriebswirtschaftliche Fragen und Antworten.

Neben den festen Programmpunkten war aber auch genug Zeit für die SchülerInnen, die Stadt und ihre Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten auf eigene Faust zu erkunden oder sich im innenstadtnahen Hotel auszuruhen.

Abgerundet wurde der Aufenthalt mit einem köstlichen gemeinsamen Essen in einem schönen Restaurant. Eine in jeder Hinsicht wirklich gelungene Fahrt!

Berufe in "Leichter Sprache" kennenlernen

Berufe in "Leichter Sprache" kennenlernen

Ganz gleich, aus welchem Land man kommt, welche Sprache man spricht oder welcher Religion man angehört – irgendwann stellt sich für jede/n Jugendliche/n die Frage, was er oder sie einmal beruflich machen möchte.

Schnell ergeben sich dadurch weitere Fragen:

„Was gibt es überhaupt für berufliche Möglichkeiten?“ bzw. „Welche beruflichen Möglichkeiten gibt es für MICH?“.

Sich im Berufe-Dschungel zurechtzufinden stellt für jeden eine große Herausforderung dar. Noch schwerer gestaltet sich dies für Menschen, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 2HH 17/5 und SBO nahmen sich dieser Herausforderung im Rahmen einer klassenübergreifenden Projektarbeit an.

Nach dem persönlichen Interessenscheck u. a. auf: http://entdecker.biz-medien.de/starte-check trafen die Schülerinnen und Schüler beider Klassen eine Vorauswahl an Berufen, die sie für sich als interessant einstuften.

Für die Kleingruppenbildung hieß es dann Kompromisse machen! Dies stellte aber kein Problem dar, sodass es letztendlich von der Stewardess über den Kfz-Mechatroniker bis hin zum Polizisten eine vielfältige Auswahl an Berufen gab.

Auf der Fortbildung zu den Grundsätzen der Leichten Sprache kam es zu einem ersten Kennenlernen der beiden Klassen und auf einem „Markt der Möglichkeiten“ schließlich zu der Gruppenfindung.

Die Schülerinnen und Schüler trafen sich von nun an in ihren Arbeitsgruppen einmal wöchentlich und …

… erstellten einen Informationsflyer zu ihrem Ausbildungsberuf in Leichter bzw. einfacher Sprache.

… bereiteten kreativ gestaltete Kurzpräsentationen vor, in denen sie typische Alltagssituationen aus den jeweiligen Berufen darstellten.

Doch eigentlich ging es in dem Projekt „Berufe in Leichter Sprache kennenlernen“ um viel mehr!

Sich kennenlernen, aufeinander zugehen, miteinander reden – auch mit Händen und Füßen oder mithilfe von Übersetzungsprogrammen – sich AUSTAUSCHEN.

Verstehen, dass Sprache der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe ist – und darauf reagieren. Wie kann man Informationen VERSTÄNDLICH(ER) übermitteln? Welche kleinen Tricks in der Textgestaltung machen einen Text ansprechender?

Und wie lassen sich diese Informationen darstellen, damit sie auch jeder versteht? Der Aussage „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ mehr Gewicht verleihen und dadurch sowohl die persönliche Medien- als auch Methodenkompetenz erweitern.

Letztendlich Kompetenzen, die auch im späteren Berufsleben eine Rolle spielen werden, egal, für welchen Beruf man sich mal entscheidet.

 

Ausflug nach Neuwerk

Unsere Wattwanderung zur Insel Neuwerk

von Zoe-Ann Niehaus   (2HH16)

Am 02.09.2017 wanderten die beiden Kurse "UNESCO" und "Nachhaltigkeit" gemeinsam unter der Aufsicht von Frau Astrid Templin, die den Kurs "UNESCO" leitet und Herrn Brose, der den Kurs "Nachhaltigkeit" leitet, von Sahlenburg aus nach Neuwerk.

Es war ein schöner und sonniger Tag, perfekt um hinüber nach Neuwerk zu wandern. Unser Treffpunkt war in Sahlenburg, von wo wir um ca 15:30 losgelaufen sind.

Unser Gepäck mussten wir nicht tragen, da ein Traktor unser Gepäck nach Neuwerk transportiert hat. Natürlich sind wir nicht einfach so hinübergelaufen, sondern mit der Begleitung einer Wattführerin. Sie hatte einen Hund dabei und macht ihren Job auch schon 15 Jahre. Als wir losgegangen sind, war der Boden erstaunlich fest und man konnte sehr gut darauf laufen. Wir mussten alle Wattschuhe oder Turnschuhe tragen, da sonst unsere Füße durch Muscheln geschnitten werden könnten. Es dauerte ca. eine Stunde, bis wir den ersten Priel erreicht hatten. Insgesamt waren es vier Priele. Der erste Priel ging uns ungefähr nur bis zu den Schienbeinen. Die Wattführerin meinte, dass wir Glück haben, da heute Nipptide ist. Das heißt, dass die Flutberge von Mond und Sonne sich gegenseitig vermindern.

Die Wattführerin hat uns auch vieles über das Watt und seine Bewohner erzählt.[...]

Es waren ungefähr 10 km von Sahlenburg bis nach Neuwerk und wir haben fast 3 Stunden gebraucht. Normalerweise braucht man nicht ganz so lange. Nach der Wanderung waren alle echt froh, dass wir endlich nicht mehr im Watt waren, sondern auf der Insel. Geschlafen haben wir in der Jugendherberge auf Neuwerk und diese hatten wir auch ganz für uns alleine. [...] Gekocht wurde dort nicht für uns, das mussten wir selber machen. Die Lehrer habe Proviant eingekauft, welches wir dann mit nach Neuwerk genommen haben, da es auf Neuwerk keinen richtigen Supermarkt gibt. Es gibt nur einen kleinen Inselladen, der einem Kiosk ähnelt. Auf Neuwerk wohnen aber auch nur 40 Menschen.

Am gleichen Abend gab es selbstgemachte Pizza. Jeder musste mal helfen. Entweder Teller auf den Tisch stellen, fegen, spülen etc. Es stand auch immer im Essraum Kaffee, Tee, Kuchen und Brownies auf dem Tisch, was ich wirklich sehr gut fand. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, es war warm und schön draußen, was den Aufenthalt nochmal verschönerte. Mit Regen und schlechtem Wetter, wäre es bestimmt nicht so toll gewesen. Nachdem wir gegessen hatten, haben wir noch den Abend genossen. Ein paar waren in der Jugendherberge, andere waren am Deich oder irgendwo anders auf der Insel. Der Abend ging sehr schnell vorbei, was alle wirklich schade fanden. [...] Nächsten Tag gab es Frühstück und Mittag bevor wir wieder zurück gelaufen sind.[...] Um 17 Uhr hat uns die Wattführerin wieder mit ihrem Hund bei der Jugendherberge abgeholt, um mit uns zurückzulaufen. Aber nicht alle sind mitgelaufen. Ein paar Leute sind mit der Pferdekutsche gefahren. Der Rückweg ging ein bisschen schneller, als der Hinweg. Der Rückweg dauerte dann nur 2 ½ Stunden. 

Zurück in Sahlenburg waren wir alle echt kaputt. Als Belohnung dafür dass wir an zwei Tagen hin und- zurück gelaufen sind, haben wir alle einen Bernstein von der Wattführerin bekommen. Die Wanderung war zwar anstrengend, aber dem Eindruck nach fanden die meisten Schüler es trotzdem gut und würden es vielleicht sogar wieder machen.

 

 

Aktion gegen Folter

2HH 15/4 setzt sich intensiv mit dem Thema "Folter" auseinander

Wir, die Klasse der 2HH 15/4 haben uns intensiv mit dem Thema Folter und deren Durchführung in den Ländern dieser Welt beschäftigt. Wir haben uns deshalb entschieden, selbst etwas gegen Folter zu unternehmen. Aus diesem Grunde haben wir Unterschriften und demonstrative Bilder gegen die Anwendung von Folter an unserer Schule gesammelt und zusammengestellt. Dabei haben wir insgesamt 150 Unterschriften und ca. 50 Bilder gesammelt, die Amnesty International für ihre weitere Arbeit gegen Folter zur Verfügung gestellt werden.

Von dieser Aktion haben wir ein paar Bilder zusammengestellt, die unten zu sehen sind. Zudem können  in der Schule noch viele weitere Bilder der Fotoaktion sowie eine Fotocollage neben den Plakaten zum Thema Folter angeschaut werden.

Musik in der Pausenhalle

Ein unangekündigtes musikalisches Pausen-Event ...

... präsentierte der Wahlpflichtkurs "Musik" der 2HH 15 einem erstaunten und begeistertem Publikum. Mit großem Enthusiasmus ist es dem Kurs gelungen, innerhalb weniger Monate auf ein auftrittsreifes Niveau zu kommen - wir sind auf den nächsten Auftritt gespannt!