KAUFMÄNNISCHE LEHRANSTALTEN | Berufsbildende Schulen für Wirtschaft und Verwaltung
Feierliche Überreichung der DSD-Pro-Zertifikate

Feierliche Überreichung der DSD-Pro-Zertifikate ...

... an die BoSp-SchülerInnen von den KLA am 26.06.2019 in der Aula des Lloyd Gymnasiums durch unseren Stadtrat Herrn Frost.

Auch in diesem Jahr 2019 haben SchülerInnen der KLA wieder an dem Deutschen Sprachdiplom – DSD Pro I – mit Erfolg teilgenommen.

Hierbei handelt es sich um die berufsorientierte Variante. Sie zertifiziert die Deutschkenntnisse junger Erwachsener ab 16 Jahren, die eine Berufsausbildung anstreben. Es wird berufsübergreifendes Deutsch in Praktikum und betrieblicher Ausbildung vermittelt. Auch kommunikative Situationen in beruflichen Schulen werden thematisiert.

Modellsätze der Prüfung sowie weitere Informationen findet man HIER.  

Projekt: Berufsorientierung von neu zugewanderten jungen Menschen

Projekt: Berufsorientierung von neu zugewanderten jungen Menschen

Die SpBo 18 nimmt am Projekt teil!

Was kann ich richtig gut? Welcher Beruf passt zu mir? Diesen beiden großen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der SpBo 18 in den letzten zwei Wochen im Rahmen des Projektes auf den Grund. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie dabei von unserem Kooperationspartner InCoTrain GmbH.

Bereits im März nahmen die Schülerinnen und Schüler am Modul Potenzialanalyse teil. Im Rahmen dieser kompakten Potentialanalyse ging es darum, die beruflichen Interessen und Fähigkeiten der Jugendlichen herauszufinden und mit potenziellen Berufsfeldern zu verknüpfen.

Die Werkstatttage gehen nun einen Schritt weiter. Ihr Anspruch ist es, die jungen Menschen auf ganz konkrete Wege in der Welt der Berufe aufmerksam zu machen. In sechs unterschiedlichen Werkstätten lernen sie hierzu verschiedene berufliche Felder kennen.

Für jeden Teilnehmer wurde ein individuelles Programm mit vier Berufsfeldern zusammengestellt. Teils durften diese frei gewählt werden, teils ging es auch darum, einfach mal etwas auszuprobieren, was man sich vielleicht selbst nicht ausgesucht hätte. Berufsorientierung lebt auch von überraschenden Erfahrungen, im Positiven wie im Negativen.

Die folgenden Werkstätten standen für die Werkstatttage zur Verfügung:

- Metalltechnik

- Kfz

- Holztechnik (Tischler)

- Bauberufe (Mauern)

- Hauswirtschaft

- Friseur & Kosmetik

In den einzelnen Berufsfeldern stellten erfahrene Ausbildungsmeister ihren Beruf, typische Arbeitsmaterialien und Werkzeuge sowie handwerkliche und maschinelle Techniken und Arbeitsschritte vor. Im Unterschied zu einem Praktikum standen dann die Schülerinnen und Schüler während der zwei Wochen nicht „daneben“ und schauten den Mitarbeitenden ihres Praktikumsbetriebes bei der Arbeit zu, sondern sie waren selbst aktiv. Sie konnten und mussten die eigenen Talente ausprobieren und selbst etwas herstellen.

In einigen Berufsfeldern wurden Werkstücke angefertigt, die die Schülerinnen und Schüler mit nach Hause nehmen konnten. In der Metallwerkstatt erstellten die Jugendlichen kleinere Werkstücke wie einen Würfel oder Fisch. In der Tischlerei fertigten die Schülerinnen und Schüler einen kleinen Hocker und ein Schneidebrett.

Nach zwei lehr- und arbeitsreichen Wochen dient das Ende der Woche der Reflexion, in der mit den Schülerinnen und Schülern die wichtigsten Erkenntnisse besprochen und festgehalten werden. Und mit einem extra großen Motivationsschub geht es dann bald schon wieder ins nächste Praktikum!

Julia Fischersworring (Klassenlehrerin)

LINK zur Projektskizze von InCoTrain

Schüler(innen) erhalten die DSD I PRO (Deutsches Sprachdiplom) Zertifikate

Schüler(innen) erhalten die DSD I PRO (Deutsches Sprachdiplom) Zertifikate

In diesem Jahr hatte unsere Schule erstmalig die weltweit anerkannte Zertifikatsprüfung durchgeführt, die den Prüflingen Deutschkenntnisse auf der jeweils abgelegten Stufe bescheinigt.

„Das deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz“ - so lautet die offizielle Bezeichnung – ist eine international anerkannte Prüfung, die pro Jahr weltweit von rund 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern absolviert wird. Seit 2014 kann diese Deutschprüfung, die ursprünglich nur in Auslandsschulen abgelegt wurde, auch im Inland durchgeführt werden. In diesem Jahr beteiligte sich auch unsere Schule an dieser Maßnahme der sprachlichen Erstintegration. Die bestandene Prüfung zertifiziert den Sprachschülern Deutschkenntnisse auf dem so genannten „A2/B1“-Niveau des europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER).

Die Prü­fung DSD I PRO rich­tet sich an Schü­le­rin­nen und Schü­ler an be­ruf­li­chen Schu­len al­ler Fach­ge­bie­te. Die Auf­ga­ben sind der Ziel­grup­pe an­ge­passt in den Hand­lungs­fel­dern Be­rufs­schu­le, Prak­ti­kum bzw. be­trieb­li­cher Aus­bil­dung si­tu­iert. Auch die Be­rufs­wahl und die In­for­ma­ti­on über Be­ru­fe aus ver­schie­de­nen Be­rei­chen spie­len ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Mit Hil­fe sol­cher Prü­fun­gen kön­nen zwei Kom­pe­tenz­niveaus si­mul­tan ge­mes­sen wer­den. Da­durch kann für je­den Schü­ler ein Leis­tungs­pro­fil er­stellt wer­den, das den in­di­vi­du­el­len Fremd­spra­che­n­er­werb­spro­zess wi­der­spie­gelt.

Neun Schülerinnen und Schüler unserer Sprachlernklasse BOSp 17 hatten sich dieser Aufgabe gestellt und wurden im Unterricht intensiv auf die Anforderungen der Prüfungen vorbereitet. Es standen Hör-, Lese- und Schreibübungen sowie Präsentationen in ihrer neuen Zweitsprache Deutsch auf dem Programm. Die Anstrengung hat sich gelohnt: alle Schülerinnen und Schüler bestanden erfolgreich die mündlichen und schriftlichen Prüfungen und somit erwarben das DSD I PRO Zertifikat.

Am 25. Juni wurden die lang ersehnten Zertifikate überreicht. Die Freude und das Wissen um die Bedeutung des Sprachdiploms stand jedem Absolventen ins Gesicht geschrieben. Die Zertifikate des deutschen Sprachdiploms sind der verdiente Lohn für eine gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten, denn das Erlernen der deutschen Sprache ist eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration in die deutsche Gesellschaft und Schlüssel zur Teilhabe am Berufsleben.

Das Sprachdiplom kann sich positiv auf die Suche nach einer Ausbildungs- oder Arbeitsstelle in der neuen Heimat der neun Sprachschüler auswirken. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Bulgarien, Mazedonien und Polen. Seit ein bis zwei Jahren haben diese jungen Menschen in Bremerhaven eine neue Heimat gefunden und besuchen die KLA.

Sprachförderunterricht für zugewanderte junge Menschen bieten die Kaufmännischen Lehranstalten seit dreieinhalb Jahren an. Mittlerweile gibt es an der Schule zwei Sprachförderklassen, in denen die jungen Menschen vor allem die deutsche Sprache erlernen, aber auch auf die Berufswelt in Deutschland vorbereitet werden. 

SpBO 17 nehmen an der KlimaCon teil

SpBO 17 nehmen an der KlimaCon teil

Die Auszubildenden zum Kaufmann für Tourismus und Freizeit haben uns eingeladen, an der KlimaCon 2018 im Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost "There is no Planet B." am 01.06.2018 teilzunehmen. Das Ziel der KlimaCon ist, dass wir alle nochmal darüber nachdenken, dass wir nur diese eine Erde haben und wir uns gemeinsam um sie kümmern müssen! Die Auszubildenden der Nehlsen GmbH & Co. KG und der Klimahaus® Betriebsgesellschaft mbH haben sich zusammengeschlossen, um einen Tag für Auszubildende zu gestalten, der unsere VerANTWORTung gegenüber dem menschgemachten Klimawandel widerspiegelt.

Nach einer Begrüßungsrunde haben wir an vielen Informationsständen Klimaschutz kennengelernt. Wir sollen Antworten auf die Fragen „Warum Klimaschutz?“ und „Wie geht Klimaschutz?“ bekommen. Wir haben Informationen über E-Autos, Fahrradleasing in Oldenburg, nachhaltigen Bürobedarf und über unseren direkten und „indirekten“ Wasserverbrauch erhalten.  

Die Schülerinnen und Schüler (SuS) durften ein Lastenfahrrad ausprobieren um festzustellen, dass man auch zum Einkaufen kein Auto braucht. Es wurden Insekten gegrillt und erläutert, dass die Proteinhaltigen Insekten gesünder für den menschlichen Organismus sind als der Verzehr von Fleisch. Bei weniger Fleischverzehr sparen wir enorm innerhalb der Ökonomie und betreiben Klimaschutz.  Wir haben einen „Fisch“ im Wasser gefüttert, leider mit Plastikmüll. In einem Memory-Spiel passten z.B. das Auto und das E-Bike als Paar zusammen, oder die Glühbirne und eine LED-Lampe. Nach jeder Teilnahme der SuS bei den Informationsständen und Spielen erhalten die SuS einen Stempel auf ihrer Stempelkarte und am Ende erhält jeder Schüler einen Gewinn aus der Tombola.  

Bericht von Britta Borgmeyer, Klassenlehrerin

SpBO-Klasse und 2HH17/5 nehmen zusammen an der Fortbildung „Leichte Sprache“ teil

SpBO-Klasse und 2HH17/5 nehmen zusammen an der Fortbildung „Leichte Sprache“ teil

Am 07.11.2017 haben die SuS der SpBO-Klasse und die SuS der Höheren Handelsschule 17/5 gemeinsam an der Fortbildung „Leichte Sprache“ teilgenommen. Beide Klassen haben ein Projektziel: Eine Broschüre in „Leichter Sprache“ über verschiedene Berufsgruppen zu erstellen. In Zusammenarbeit erarbeiten jeweils 2 SuS der HH 15/5 und 1-2 SuS der SpBO eine Berufsgruppe.

Die Regeln der „Leichten Sprache“ sind vielfältig:

  • Auf der Wortebene dürfen keine Fremdwörter, Fachwörter oder abstrakten Wörter, langen Wörter, kein Konjunktiv, kein Genitiv und keine Verneinungen benutzt werden
  • Auf der Satzebene müssen kurze Sätze, ein einfacher Satzbau wie auch Wiederholungen verwendet werden.
  • Auf der Textebene ist ein logischer Aufbau zu beachten, wichtige Inhalte kommen zuerst und überflüssige Informationen werden gestrichen.
  • Bei der Gestaltung ist auf die Schriftgröße von mindestens 14 zu achten, möglichst nur ein Satz pro Zeile, helles Papier sowie eindeutige Abbildungen / Symbole zur Erklärung, Strukturierung und Motivation.

 Alle Teilnehmenden dieser Fortbildung haben festgestellt, dass die Anwendung der „Leichten Sprache“ gar nicht so einfach ist. Die zwei Klassen begeben sich jetzt in die Erarbeitungsphase. Und eines ist sicher: Wir sind alle auf das Projektergebnis „Eine Broschüre über verschiedene Berufe in leichter Sprache“ im Januar 2018 gespannt!

Berufe in "Leichter Sprache" kennenlernen

HIER    gibt´s einen weiteren Bericht zu dem Projekt.

Die BoSP 17 zu Gast beim Theaterspiel „Wir haben die Angst gefressen“ im Bahnhof Langen

Die BoSP 17 zu Gast beim Theaterspiel „Wir haben die Angst gefressen“ im Bahnhof Langen

Millionen von Syrern flüchten nach Europa. Doch was wissen wir über unsere neuen Nachbarn? Über die Geschichte, den Alltag und den Konflikt Syriens? Das Letzte Kleinod inszeniert mit Geflüchteten und Schauspieler*innen ein Theaterstück über den Krieg in Syrien.
Am Freitag, den 15. September war die BoSp 17 zu Gast bei der Theatergruppe „Das letzte Kleinod“ im Bahnhof Langen.
Das Stück wird in vier Güterwaggons gespielt. Wir Zuschauer wurden von Waggon zu Waggon gelotst. In jedem Waggon wartet eine neue Geschichte, ein neues Schicksal. Doch es geht nicht nur um Folter und Bomben. Es geht auch um Familientreffen am Freitagabend, Hochzeitsvorbereitungen und den syrischen Schulalltag.
In den Eisenbahnwaggons entstehen Bühnenräume, in denen das Leben von jugendlichen Kriegsflüchtlingen als begehbare Theatervorstellung zu erfahren sind.
Zum Abschluss wurden syrische Spezialitäten vorgestellt und gegessen.
Wir bedanken uns beim letzten Kleinod für den interessanten Abend!

Zertifikatsvergabe an BOSp 16 vom Talentpool

Zertifikatsvergabe an BOSp 16 vom Talentpool

Am 13.02.2017 fand um 17.00 Uhr im Atlantik Hotel Sail City Bremerhaven die Jahresveranstaltung des Talentpools mit den Schüler(inne) der BOSp 16 statt. Im Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft ziehen Unternehmen, Schulen, Kommunen und wissenschaftliche Einrichtungen an einem Strang, um SchülerInnen, Auszubildende  und HochschulabsoventInnen den Berufseinstieg in der Region zu erleichtern. Das Netzwerk soll den Austausch und den Kontakt zwischen SchülerInnen und Unternehmensvertretern untereinander ermöglichen, wechselseitige Erwartungen erklären und Interessen abgleichen. Die SchülerInnen der BOS 16 hatten nicht nur Zertifikate erhalten, sondern auch Kontakt mit ihrem Schulleiter Herrn Reckemeyer (Mitglied des Netzwerks Schule, Wirtschaft und Wissenschaft), dem Oberbürgermeister von Bremerhaven Melf Grantz und einigen Unternehmensvertretern, die sie bereits aus dem Talentpool kannten.