KAUFMÄNNISCHE LEHRANSTALTEN | Berufsbildende Schulen für Wirtschaft und Verwaltung

Ehemalige Berichten

HIER geht es zu einem Bericht aus der Nordsee-Zeitung "Von Surheide in die weite Welt" (NZ v. 20.05.16), in dem eine ehemalige Schülerin der Fremdsprachenschule ihren beruflichen Werdegang schildert.

Und dies sind Berichte von Absolventinnen und Absolventen aus der jüngeren Vergangenheit:

Name: Simone Böye
Abschlussjahr:
2016
Wohnort:
Cuxhaven
Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit):
Fremdsprachenkorrespondentin
Studium: -

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?
¡Hola! Bonjour! Hello everyone!
Ich habe meine Ausbildung im Juni 2016 als Fremdsprachenkorrespondentin erfolgreich abgeschlossen und empfehle diese jedem von euch weiter, der Spaß daran hat, neue Kulturen durch mehrtägige Aufenthalte in England, Spanien oder durch ein 5-wöchiges Praktikum in Frankreich kennenzulernen. Wenn ihr Abi habt oder einen guten Realschulabschluss und gerne Vokabeln lernt, am PC arbeitet oder das Lernen in Kleingruppen mit einem intensiven Lehreraustausch ansprechend findet, habt ihr super Voraussetzungen! Doch nicht nur die Sprachen, sondern auch der kaufmännische Teil der Ausbildung ist zu berücksichtigen. Ihr beschäftigt euch zum Beispiel mit einer Lohnabrechnung, lernt internationale Handelsabkommen kennen, die für die Schifffahrt wichtig sind und besucht selbst einmal ein Handelsunternehmen, das sich dem Import und Export von
Obst und Gemüse widmet. In dem letzten von vier Semestern, werdet ihr mit den Fachlehrern auf Spanisch, Englisch und Französisch telefonieren und Obst bestellen oder ein Programm für Vertreter eurer Kunden in Bremerhaven organisieren, dass ihr für eure Übungsfirma macht. Innerhalb der zwei Jahre werdet ihr merken, dass ihr vielseitig ausgebildet werdet und z.B. im Fach Textverarbeitung lernt, wie ihr selbst Flyer erstellen könnt, Bilder in Texte einfügt oder mit zehn Fingern schreibt. Insgesamt kann ich nur Positives über diese Ausbildung sagen. Sie ist kostenfrei, erleichtert euch später den Zugang zu Positionen, in denen ihr mit anderen Kulturen zu tun habt und ihr profitiert selbst davon, wenn ihr euch mit Einheimischen unterhaltet und wisst, was ihr bei der Kommunikation beachten solltet. Dennoch musste ich die Erfahrung machen, dass es Unternehmen gibt, die den Beruf noch nicht kennen oder eine andere Vorstellung davon haben und wenn ihr euch für eine Stelle im kaufmännischen Bereich bewerbt, ihr unbedingt in eure Bewerbung reinschreiben müsst, dass ihr auch kaufmännisch ausgebildet wurdet und nicht „nur“ Sprachen könnt, um keine Absage zu erhalten. Später im Berufsleben wird oft von euch erwartet, dass ihr die Sprachen nahezu perfekt könnt. Deshalb empfehle ich euch, dass ihr die zwei Jahre der Ausbildung gut nutzt, um euch die Vokabeln sehr gut zu merken. Um euer Sprachniveau international vertreten zu können, sind Sprachprüfungen wie DELF oder andere bekannte Zertifikate nötig, da die Ausbildung nur national anerkannt ist.
Ich wünsche euch viel Erfolg und drücke euch die Daumen!

Liebe Grüße
Simone

 
Annika Rüdiger, Alter: 20,
Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin an der KLA Bremerhaven 2012-2015

Wohnort: Oldenburg

Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit): Pädagogik Studium

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Nach meinem Abitur hatte ich noch keine genaue Vorstellung davon, welche Berufslaufbahn ich einschlagen möchte. Da Fremdsprachen in nahezu allen Berufen von Vorteil und auch gern gesehen sind, entschied ich mich für die zweijährige schulische Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin an den KLA.  In dieser Zeit habe ich viele schöne Erinnerungen sammeln können – wie zum Beispiel an unsere Kursfahrt in Alicante (Spanien) – mir jedoch auch viel Wissen angeeignet, das mich gut auf einen kaufmännischen Beruf vorbereitet. Der Unterricht in allen drei Sprachen hat mir immer sehr viel Spaß bereitet. Mittlerweile weiß ich, dass ich weniger im wirtschaftlichen sondern eher im sozialen Bereich arbeiten möchte und beginne diesen Monat mein Pädagogikstudium in Oldenburg. Nach diesem Studium erhoffe ich mir eine Arbeit im Bereich Familienhilfe oder Integrationshilfe, sodass ich meine erlernten Fremdsprachenkenntnisse sicher auch in Zukunft anwenden kann. Wenn ich an die Zeit an der BFS für Fremdsprachen zurückdenke, ist mir vor allem das gute Arbeitsklima in Erinnerung geblieben. Als Mitschüler hat man sich stets gegenseitig geholfen, wenn es bei dem einen mal an der französischen Grammatik und bei dem anderen an einem komplizierten Buchungssatz haperte. Wer sich zu dieser Ausbildung entscheidet sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass das Erlernen einer Sprache sehr zeitintensiv sein kann. Letztendlich bleibt mir nur zu sagen: Ich würde diese Ausbildung immer wieder machen und sie auf jeden Fall weiterempfehlen.

 

Andreas Friesen, Alter: 26, Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten an der KLA Bremerhaven 2012-2015

Wohnort: Cuxhaven

Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit): Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten öffnet im Zeitalter der Globalisierung unzählige Möglichkeiten was die Auswahl an Berufen angeht. Viele Unternehmen haben internationale Geschäftsbeziehungen und brauchen für die reibungslose Abwicklung ihrer Geschäfte einen in den „Weltsprachen“ versierten Fachkraft. Vorzugsweise soll diese auch noch jung und bereits etwas Praxiserfahrung haben.

Der Bildungsgang an den KLA in Bremerhaven bietet nicht nur in fremdsprachlicher, sondern auch in kaufmännischer Hinsicht ein intensives Lernprogramm, welches in nur zwei Jahren hervorragende Ergebnisse aufzeigen kann. Auch ein ganzes Semester zum Sammeln von praktischen Fähigkeiten, die später in einem Büro gefordert werden, ist Teil der Ausbildung.

Zudem erwirbt man Basisfertigkeiten in Text- und Datenverarbeitung (Word, Excel). Und das alles free of charge.

Wenn ich an meine zwei Jahre an den KLA zurückdenke, finde ich, dass sie viel zu schnell vorbei waren. Diese zwei Jahre waren zwar keinesfalls ein Zuckerschlecken – für keinen von uns! - aber es war dennoch eine erlebnisreiche Zeit. Ich habe Menschen getroffen, die „so ticken“ wie ich und mit denen sogar das gefürchtete Lernen Spaß machte. Ich hatte sogar die Chance mit einigen von ihnen eine Studienfahrt nach Alicante in Südspanien zu machen! Ich habe 2 Sprachen gefestigt und eine, Spanisch, ganz neu erlernt.

Letztendlich habe ich mich zwar für einen anderen Weg entschieden, aber selbst in meiner jetzigen Ausbildung ist das, was ich an dieser Schule gelernt habe, hilfreich – es ist so als würde ich das Gelernte nur noch einmal wiederholen.

  

Lena Borgers, Alter: 29, Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin an der KLA Bremerhaven 2008-2010

Wohnort: Cardiff, Wales

Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit): Customer Services Representative

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Ich bin auf Umwegen an die Fremdsprachenschule gekommen, und es ist professionell das Beste, was mir passiert ist!

Nach drei Semestern Studium in einem gänzlich anderen Fachgebiet, wollte ich eine praxisorientiertere und besser strukturierte Ausbildung finden, die mich mit einer vielseitig nutzbaren Qualifikation ausstatten würde. Ich mag Reisen, fremde Kulturen und moderne Fremdsprachen – da erschien mir die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin gerade richtig. Ich entschied mich bewusst für die Ausbildung an den KLA Bremerhaven, weil mir dort die Ausbildung in drei statt der üblichen zwei Fremdsprachen angeboten wurde.

Die Ausbildung an den KLA ist umfangreich und vermittelt neben dem eigentlichen Fachwissen in den Sprachen auch Kenntnisse in anderen Dingen, die in der späteren Tätigkeit von einem verlangt werden, wie bspw. Betriebswirtschaftslehre, Textverarbeitungs- und Excel-Fertigkeiten. Der Sprachunterricht war nach meinem Empfinden besonders effektiv durch die Zusammenarbeit von deutsch- und fremdsprachigen Lehrern, die zugleich Herausforderung und Ermutigung waren.

Am meisten hat mich aber die Art „Schule“ beeindruckt, die ich in der Fremdsprachenschule gefunden habe: es war zielorientierter und effektiver Unterricht, alle Lehrer arbeiteten hart für erfolgreiche Schüler/innen und haben einen respektvollen Umgang auf Augenhöhe gepflegt, und es hat wirklich Spaß gemacht!

Ich habe meinen Partner auf einer Konferenz im Ausland kennen gelernt und lebe inzwischen mit ihm zusammen in Cardiff, Wales – eine Entwicklung, die ohne die Ausbildung an den KLA Bremerhaven nicht möglich gewesen wäre.

Ich arbeite als Customer Services Representative in einem globalen Herstellungsunternehmen von Verpackungsmaterial und nutze täglich meine an der Fremdsprachenschule erlernten Fertigkeiten, in allen vier Sprachen. Mein Arbeitgeber hat meine vielfältige Nutzbarkeit zu seinem (und meinem) Vorteil schnell erkannt, und so stehen auch regelmäßige Reisen auf meinem Dienstplan!

Toller Job in einem wunderschönen Land mit meinem wundervollen Partner – Danke, Fremdsprachenschule!  

 

Julia Rauch, besuchte die Fremdsprachenschule bis Sommer 2013

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin an den KLA hat die Grundlage für mein jetziges Studium (Hispanistik und Geographie auf Lehramt für Gymnasien und Oberschulen) gebildet, daher sprechen aus meiner Sicht besonders die Vertiefung der Fremdsprachenkenntnisse sowie das Erlernen einer weiteren Sprache (Spanisch oder Französisch) für diese Ausbildung. Besonders positiv sind mir die Fremdsprachensemester (2. - 4. Semester) in Erinnerung geblieben, da der Unterricht in Kleingruppen deutlich effektiver als der in regulären Klassen ist. Außerdem erleichtert die Trennung der einzelnen Sprachen voneinander (durch die einzelnen Sprachsemester) das Lernen anspruchsvollerer Themen, gerade was den Unterricht in Schriftverkehr anbelangt. Außerhalb des Fremdsprachenunterrichts ist mir noch der Geographieunterricht positiv in Erinnerung geblieben, er hat letztendlich auch meine Studienwahl beeinflusst.

Ich selbst habe durch die Ausbildung Spanisch neu erlernt; da ich alle drei Sprachen heute noch aktiv gebrauche, kann ich hier nur erwähnen, dass heute Spanisch die von mir am meisten genutzte Sprache ist.

 

 

Name: Anabell Wöbber, Alter: 28, besuchte die Fremdsprachenschule bis Sommer 2009

Wohnort: Cuxhaven

Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit): Fremdsprachenkorrespondentin

Wer sich entschieden hat sich beruflich mit Sprachen zu beschäftigen bekommt hier die Möglichkeit sich in 3 Sprachen ausbilden zu lassen. In der Berufswelt wird mindestens Englisch gefordert, aber sobald man mehrere Sprachen nachweisen kann, hat man bessere Chancen.

Gerade für den Export ist sprachliche Kenntnis sehr wichtig.

Auch wenn man danach noch Interesse hat ins Ausland zu gehen, kann mich sicher sein, dass man mit den Sprachen weiter kommen kann.

Die Ausbildung ist intensiv und ist nach 2 Jahren beendet. Somit vergehen nicht zu viele Jahre.

In den 2 Jahren kann man sich ganz auf die Schule konzentrieren und muss nicht neben dem Büro noch zusätzliche Zeit nutzen um für Klausuren oder Prüfungen zu lernen.

Ich empfand es als sehr positiv, dass die 3 Sprachen nicht parallel laufen, sondern diese in Semester eingeteilt sind.

In meinem Beruf als Fremdsprachenkorrespondentin nutze ich täglich meine Englischkenntnisse und werde als Vertretungskraft für Spanisch eingesetzt. Auch Übersetzungen werden von mir gefordert. Am meisten gefällt mir, dass man mit Kunden und Kollegen aus dem Ausland problemlos kommunizieren kann.

 

 

Babumyan Elda, Alter: 28, besuchte die Fremdsprachenschule bis Sommer 2014
 
Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit): Call Center Agentin  in Fremdsprachen /Nachhilfeunterricht in Fremdsprachen (Französisch und Spanisch)

 
Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?
 
Um diese Ausbildung erfolgreich zu absolvieren, gehören Vorliebe, viel Fleiß und etwas Talent zu Fremdsprachen. Man bekommt hier die Chance, komplett kostenfrei drei Fremdsprachen intensiv zu erlernen bzw. zu verbessern.
Nach dem erfolgreichen Abschluss habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich nach acht Bewerbungen vier Zusagen bekommen habe, und so konnte ich mir die beste Stelle aussuchen. Es ist tatsächlich so, dass oft Leute gefragt sind, die Fremdsprachen in Wort und Schrift beherrschen, insbesondere Englisch im wirtschaftlichen Bereich.
 
Am Anfang war ich selbst etwas skeptisch, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. aber nach dem ersten Semester war ich mir ganz sicher, das Richtige getan zu haben. Das Hauptsemester Spanisch hat mir persönlich riesigen Spaß gemacht und ich habe in kurzer Zeit mit etwas Fleiß, dank unseres tollen Lehrers, Herrn Pagés, ein hohes Niveau erreicht. Französisch und Englisch waren für mich viel anstrengender vom Niveau her, aber nichtsdestotrotz bin ich zufrieden, dass viel von den Schülern abverlangt wurde. Wichtig ist es auch, beim Vorlaufsemester innerhalb der ersten 6 Monate aktiv dabei zu sein und die Zeit zu nutzen, die kleinen Lücken in der einen oder anderen Sprache zu verbessern.
Um große Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erlangen, ist diese Ausbildung auf jeden Fall die richtige Entscheidung, vorausgesetzt, dass man großes Interesse an Fremdsprachen hat. Das Einzige was fehlt, ist der praktische Teil.
Die zwei Jahre gehen relativ schnell vorbei. Man hat auch während der Ausbildung eine unterrichtsfreie Zeit (nach den schriftlichen Prüfungen) und man kann sich dann eigentlich sehr gut auf das nächste Sprachsemester vorbereiten.
Ich habe in den zwei Jahren mit viel Stress und Mühe zu kämpfen gehabt, aber dennoch ein Stress, der sich am Ende für mich wirklich gelohnt hat. Heute benutze ich alle Sprachen bei der Arbeit und bin glücklich darüber, die Chance genutzt zu haben.

 

 

Julia Friese, Alter: 26, Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin an der KLA Bremerhaven 2008-2010

Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit): Exportsachbearbeiterin in einem Landmaschinen-Großhandel

Wer Spaß an Sprachen und Kulturen hat und nebenbei noch tiefe Freundschaften knüpfen möchte, ist in der Fremdsprachenschule genau richtig aufgehoben. Eine große Bandbreite von Fächern hat mich sehr gut auf das bevorstehende Berufsleben vorbereitet. Ich wäre gerne auch noch länger zur Schule gegangen (das ich das mal sagen würde hätte ich nicht gedacht) und der Abschied von meinen lieben Mitschülern und den großartigen Lehrern ist mir nicht leicht gefallen. Spaß und gute Laune, aber auch konzentrierte Unterrichtseinheiten haben das Schulleben geprägt. Besonders beeindruckt war ich davon, dass man innerhalb eines Jahres eine komplette Fremdsprache (in meinem Falle Spanisch) so intensiv lernen kann, dass man sicher damit kommunizieren kann (in meiner Firma betreue ich das Ersatzteilgeschäft in Spanien und Portugal). Auch der Teamgeist kommt nicht zu kurz und selbst für den Fall, dass es an einer Stelle mal haken könnte, steht immer jemand zur Seite, dem man sich anvertrauen kann. Auf diesem Wege, weil es so gut passt, möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für die schöne Zeit bedanken und freue mich (mal wieder) auf ein Wiedersehen! 

 

 

Christin Leefers, Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin an der KLA Bremerhaven 2008-2010

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Da ich nach dem Abitur noch keine genauen beruflichen Vorstellungen hatte, aber mich schon immer gerne mit dem Lernen anderer Sprachen befasst habe, empfand ich die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin als eine gute Möglichkeit meine Zeit sinnvoll zu nutzen. So hatte ich noch ein bisschen Zeit, um mich beruflich orientieren zu können und zur gleichen Zeit habe ich das Sprechen der im Abitur gelernten Sprache(n) weiter gefestigt bzw. verbessert.

Auch wenn ich jeden Tag mit dem Zug über zwei Stunden unterwegs war, bin ich gerne dorthin gefahren. Alle Lehrer und Lehrerinnen waren sehr nett und auch der relative kleine Klassenverband bot ein gutes Lernklima.

Außerdem habe ich erste Einblicke in das Berufsleben einem/r Fremdsprachen-korrespondenten/in bekommen können, da in einem Kurs auch die Tätigkeiten dieser nachgestellt wurden.

Als sehr positiv empfand ich den kleinen Klassenverband. Auf diese Weise konnte ich viel mehr lernen. Zudem können die im Abitur gelernten Sprachen weiter gefestigt werden. Im heutigen Berufsleben ist es immer von Vorteil, gute Sprachkenntnisse in einer weiteren Sprache vorweisen zu können.

Heute spreche ich immer noch Spanisch und möchte bald auch selbst gerne in dieser Sprache unterrichten.

Studium:

Seit dem WiSe 2010/11 bin ich an der Universität Bremen immatrikuliert und studiere Spanisch (HF) und Geographie (NF) auf Gymnasiallehramt. Zurzeit befinde ich mich im 3. Master-Semester und erlange voraussichtlich im SoSe 2015 meinen Abschluss.

 

 

Nina Doege, Alter: 25, Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin an der KLA Bremerhaven 2010-2012

Wohnort: Hamburg

Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit): im Sekretariat einer überregional tätigen Anwalts-kanzlei


Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Für mich persönlich am positivsten an der schulischen Ausbildung der Fremdsprachenschule war der im Anschluss direkt mögliche Berufseinstieg ohne eine zusätzliche Berufsausbildung. Von der Schule/Ausbildung direkt ins selbstständige Alltagsleben, ohne noch von jemandem abhängig zu sein.

Nun aber zur Fremdsprachenschule an sich. Ich glaube während der Ausbildung realisiert man gar nicht und weiß auch gar nicht zu schätzen, wie viel von den Inhalten im späteren Beruf von Nutzen sein können. Und damit meine ich gerade auch die kaufmännischen Anteile. Vor allem die (während der Ausbildung von den meisten wahrscheinlich nicht immer bevorzugte) Text- und Datenverarbeitung ist in jedem Büroalltag unabdingbar. Und obwohl ich auch schon vorher kein blutiger Anfänger in Word und Co. war, habe ich doch noch so einiges ge-lernt, was ich heute täglich anwende. Hier auch gleich eine Anregung: der Änderungsmodus in Word wurde während der Ausbildung gar nicht thematisiert, ist aber im täglichen Ge-schäftsleben oft nötig.

Nun aber endlich zu den erlernten Fremdsprachen. Im alltäglichen Berufsleben benötige und nutze ich im Moment (leider) fast ausschließlich Englisch. Es kommt nur selten vor, dass Do-kumente nur in Französisch oder Spanisch vorliegen oder ein Telefonat in einer dieser Spra-chen geführt werden muss, aber dann wissen meine Kollegen, dass sie immer fragen können und ich dann versuche ihnen zu helfen. Was das Fachvokabular einzelner Bereich betrifft, wäre dies natürlich viel zu umfangreich um wirklich alles abzudecken. Dies eignet man sich aber innerhalb kürzester Zeit an.

Ein weiterer Aspekt, der noch während der Ausbildung thematisiert werden könnte, ist das Schreiben von Rechnung, v. a. ins Ausland (und hier noch der Unterschied EU und Nicht-EU).

Ein negativer Punkt der schulischen Ausbildung der Fremdsprachenschule ist die fehlende praktische Berufserfahrung, die dann doch bei Bewerbungen oft vorausgesetzt wird. Aber erst durch die dadurch nötige großflächige Berufssuche habe ich gemerkt, wie viele Anwaltskanzleien speziell nach Fremdsprachenkorrespondenten suchen. Und so bin ich dann auch in „meiner“ Kanzlei gelandet und fühle mich dort sehr wohl.

Abschließend kann ich sagen, dass ich nicht glaube, dass ich bei einer „klassischen“ Berufs-ausbildung, egal in welchem Beruf, so viel Spaß gehabt hätte.

 

 

Vanessa Cordes, Alter: 26, Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin an der KLA Bremerhaven 2008-2010

Wohnort: Darmstadt

Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit): Studentin

Studium: M.A. Germanistische Sprachwissenschaft – Deutsch als Fremdsprache, TU Darmstadt (vorher: B.A. Sprache und Kommunikation, Philipps-Universität Marburg)

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Positiv hervorzuheben sind auf jeden Fall die engagierten Lehrer, die jederzeit auch außerhalb des Unterrichts ein offenes Ohr haben. Die Atmosphäre ist sehr familiär, gemeinsame Ausflüge (Tapas essen im Club Espanol z. B.) werden unternommen, man bekommt nicht nur stur Grammatik vorgesetzt. Außerdem lernt man aufgrund der Aufteilung der Sprachen in Halbjahre, die Sprachen viel intensiver und besser als in normalen Universitätskursen. Das sprachliche Niveau, was man an der KLA erreichen kann, können nicht mal vier Semester Sprachkurs an der Uni einholen.

Zurzeit nutze ich die Sprachen hauptsächlich privat, mein derzeitiges Studium erfordert Fremdsprachenkenntnisse weniger. Allerdings betreue ich viele DaZ-SchülerInnen, hospitiere in Integrationskursen und arbeite an Konzepten für Vorleseprojekte in Erstsprachen für Kindergärten. Dort brauche ich regelmäßig mein Wissen um Grammatik, um den Vergleich zur deutschen Grammatik verständlicher zu machen und die kulturelle Sensibilität benötige ich in fast jedem Kontakt zu Deutschlernenden.

Aufgrund von privatem Bezug zu Spanien schreibe ich zudem gelegentlich Briefe auf Spanisch.

Die Ausbildung hat für mich nochmals verdeutlicht, dass ich weiter mit Sprachen arbeiten möchte. Zwar hat sich die Ausrichtung letztendlich etwas verändert, aber ich würde die Ausbildung jedem empfehlen, der einen Berufseinstieg sucht und Sprachen zugewandt ist. Wie gesagt, keine Universität ist gewillt oder in der Lage, eine so intensive Betreuung in Fremdsprachen zu leisten, nach einem Abschluss an der KLA hat man die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch verinnerlicht (weiter üben muss man aber trotzdem ;)). Dazu gibt es eine Portion BWL, Politik, Textverarbeitung und Excel. In Deutsch wird nicht wie in der Schule Literatur zerredet, sondern darauf vorbereitet, eine einwandfreie Bewerbung schreiben zu können. Zusammengefasst hat man mit einem solchen Abschluss eine mehr als solide Grundlage für den Berufseinstieg oder aber die perfekte Basis um beispielsweise ein Sprachstudium aufzunehmen.

Feedback: Ob das letztendlich wirklich umsetzbar ist, ist fraglich, aber: ein echtes Betriebspraktikum (ob als Pflicht in den Sommerferien oder semesterbegleitend) wäre vielleicht noch eine Überlegung wert. Ansonsten: Ich glaube die Schule ist genau in den richtigen Händen ;)

 

 

Lone Sommer, 33, Loxstedt, im Jahr 2005 die Fremdsprachenschule abgeschlossen. 

Vorher hatte ich aber bereits schon eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation absolviert.Seit Juli 2005 bin ich Assistentin in der Kalkulation bei der Bremerhavener Dock GmbH. 

Wir sind eine Schiffsreparatur-Werft mit den meisten Kunden im Ausland. Für den Beruf musste ich mir noch weitere Fremdsprachenkenntnisse in dem Bereich „Schiff- und Maschinenbauliches“ Englisch aneignen. Dabei hat mich der Betrieb unterstützt. Die anderen Fremdsprachen brauche ich hier leider nur ganz selten, jedoch ist das Englisch hier seit breit gefächert und speziell. Ich bearbeite Anfragen von Reedereien, erstelle Angebote, An- und Abfahrtslisten der Schiffe, schreibe Bestellungen und am Ende die Rechnungen für die Kunden. Der Beruf ist sehr umfangreich und kein Tag ist wie der andere. Natürlich arbeite ich mit allen gängigen MS Office Programmen, sowie Outlook etc. Hier sind fundierte Kenntnisse unerlässlich.

Seit 2011 bin ich Mutter eines mittlerweile 4 Jährigen Sohnes. Ich bin 1 Jahr in Elternzeit gegangen und seit Februar 2012 arbeite ich in einer 25-Stunden Woche. Dieses Jahr steht schon mein 10-jähriges Firmenjubiläum an.

Ich habe mich ganz bewusst im Anschluss meiner kaufmännischen Ausbildung noch für die Fremdsprachenschule entschieden, weil ich es heutzutage unerlässlich finde, noch weitere Sprachen im Berufsleben zu beherrschen. Fächer wie Rechnungswesen, BWL, Textverarbeitung etc. waren mir durch meine vorherige kaufmännische Ausbildung schon bekannt, jedoch wurde vieles nochmal vertieft und auch in den anderen Sprachen unterrichtet. Ein Highlight war natürlich die Reise nach Mataró mit dem Europass-Programm.Ich durfte bei der Firma Böhringer Ingelheim in Malgrat de Mar arbeiten. Das Ganze war ziemlich spannend und hat wirklich total Spaß gemacht. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen.

Ich finde, die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin an den KLA bereitet einen gut auf das zukünftige Berufsleben vor. Vieles wird wie im „echten“ Berufsleben vermittelt. 

Wie schon vorher erwähnt, benötige ich eigentlich ausschließlich Englisch als Fremdsprache in „meinem“ Unternehmen. Positiv hervorheben möchte ich, dass wir damals auch eine ganz tolle Klasse waren. Da fällt einem der Weg zur Schule nicht ganz so schwer. Natürlich haben die Lehrer auch dazu beigetragen. Jedoch war es auch nicht immer einfach. Dazu muss ich sagen, dass ich neben der Schule aber noch weiter im Betrieb meiner Ausbildung gejobbt habe, um Geld zu verdienen. Die Ausbildung an der Fremdsprachenschule ist durchaus zeitintensiv. Schließlich will ja innerhalb von 2 Jahren alles erledigt sein. Was ich nicht gut fand, war das erste halbe Jahr. Das war so eine „Angleichungsphase“. Dieses halbe Jahr hat einem in dem Glauben gelassen, dass es ja eigentlich alles ganz einfach ist… Und nach dem halben Jahr kam dann die Ernüchterung. Plötzlich total viel Lernstoff, Klausuren ohne Ende usw. Quasi von Null auf Hundert. Damit hatten viele Schwierigkeiten. Kleine Kritik habe ich auch am „Lernbüro“. Es muss mehr das Telefonieren geübt werden! Bei uns im Büro klingelt alle 2 Minuten das Telefon. Wer da noch Hemmungen hat, den Hörer abzunehmen, hat verloren. Kommunikation ist so wichtig. Das wurde meine Meinung etwas zu wenig vermittelt. Ein großes Lob geht im Nachhinein an Frau Kuhfuß und ihren Geographieunterricht! Denn auch geographische Kenntnisse sind in meinem Berufszweig unerlässlich. 

Rückblickend betrachtet, erinnere ich mich aber sehr gerne an die Zeit zurück. 

Nach mittlerweile 10 Jahren im Berufsleben habe ich bestimmt auch das Ein oder Andere vergessen. Aber ich kann diesen Bildungsgang jedem empfehlen, der Interesse hat in einem Unternehmen mit internationalem Kundenstamm zu arbeiten oder vielleicht auch mal Lust hat, ins Ausland zu gehen. 

 

 

Felix Falkenberg, Wohnort:Limerick, Irland (momentan Sevilla Spanien)

Berufliche Tätigkeit: Sprachlehrer für Englisch und Deutsch und gelegentliche Übersetzungs- und Dolmetschertätigkeiten

Studium:         BA Applied Languages (University of Ireland) noch nicht abgeschlossen

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Es gibt viele gute Gründe für die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten an der KLA: Die Ausbildung ist sehr praxisnah und vermittelt alles grundsätzlich Nötige für eine Karriere als Fremdsprachenkorrespondent. Außerdem gibt sie einen guten Einblick in dieses Tätigkeitsfeld und öffnet weitere Türen. Um ein konkretes Beispiel zu nennen, ich habe kein deutsches Abitur, konnte aber durch die in der Ausbildung erworbenen Kompetenzen problemlos mein Studium in Irland beginnen. Dank der Orientierung im sprachlichen Sektor eröffneten sich für mich also wortwörtlich neue Perspektiven. Die dazugewonnene Reife und Kenntnis dieses Berufsfeld haben mir sehr dabei geholfen mich für eine Karriere zu entscheiden und dank der erworbenen Fähigkeiten war ich von Anfang an in der Lage neben meinem Studium zu arbeiten und es damit finanziell möglich zu machen. Egal ob man neben dem Studium als Fremdsprachenkorrespondent arbeiten will/kann, oder sich einen anderen Job, man hat alles nötige geistige Rüstzeug um einen Bürojob, oder eine Tätigkeit im Kundenservice auszuführen und auch zu finden und sollte sich nicht nur auf die Tätigkeit Fremdsprachenkorrespondent beschränken, wenn man wirklich auf der Suche ist.

Aber vielleicht sollte ich auch über einige Vorteile der Ausbildung an der KLA und nicht über die Ausbildung allgemein sprechen: Die KLA ist eine staatliche Schule, die Ausbildung ist also kostenlos, aber alles andere als umsonst! Im Vergleich zu anderen Schulen, die ich kennen gelernt habe, ist diese Ausbildung an der KLA sehr viel praxisorientierter und hilfreicher, als es bei einigen anderen Schulen (die wohlmöglich auch noch eine Rechnung schreiben) der Fall ist. Außerdem werden in der Ausbildung Englisch, Spanisch, Französisch und geschäftliches Deutsch vermittelt. Drei der wichtigsten europäischen Sprache und eine große Hilfe in der eigenen Muttersprache, die in geschäftlicher Kommunikation (sogar auf der untersten, also der Bewerbungsebene) viele Feinheiten kennt, die selbst Muttersprachlern oft nicht bewusst sind.

Das Team, dass ich damals kennen gelernt habe (2009-2011) ist großartig und sowohl professionell als auch menschlich der wohl wichtigste Faktor für die hohe Qualität des Abschlusses.

Trotzdem sollte man vor der Entscheidung bedenken, dass die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten zwar kein Geld kostet, aber viel Fleiß und Disziplin erfordert.

Wenn du an diese zweijährige Ausbildung an den KLA zurückdenkst, was würdest du als positiv, oder sehr positiv hervorheben? // Welche bei uns erlernte Sprachen benutzt du heute noch aktiv?

Der Lehrplan verschwendet keine Zeit. Alles was gelernt werden soll, wird vermittelt und Ruhepausen sind selten. Nach einem Jahr ist man in der Lage die neue Fremdsprache (sei sie Französisch oder Spanisch) besser zu sprechen und zu schreiben, als viele andere Lernende, die mehrere Jahre auf den Erwerb vermittelt haben. Mir hat dieses intensive und schnelle Lernen sehr gut gefallen.

Das bereits erwähnte Team ist sehr engagiert, professionell und auch menschlich ausgezeichnet. Wir haben damals kurze Trips nach Paris und Barcelona gemacht, von denen wir wahrscheinlich alle sehr profitiert haben.

Der praxisbezogene als auch allgemeine Unterricht: Ich benutze jeden Tag mehr von dem dort gelernten, als ich je geglaubt hätte.

Welche bei uns erlernten Sprachen benutzt du noch?

Englisch: Der Großteil meines Lebens findet mittlerweile auf Englisch statt und in der Hinsicht hat mir die KLA sehr geholfen mein vorhandenes Wissen zu intensivieren. Sowohl beruflich als auch privat kommt mir das sehr zu Gute.

Spanisch: Ein Studienschwerpunkt in meiner akademischen Karriere ist die spanische Sprache. Während der ersten Semester des Studiums haben mir meine KLA Kenntnisse einen großen Vorsprung gegenüber anderen Studenten gegeben, heute in Sevilla bin ich überglücklich über den Spanischunterricht an der KLA, denn im Gegensatz zu vielen anderen Erasmusstudenten bin ich nur sehr selten darauf angewiesen von Englisch Gebrauch zu machen um mich auszudrücken, oder Dinge zu verstehen. So konnte ich hier direkt wieder Arbeit finden, kann dem Studium auf Spanisch folgen und muss nicht hoffen, dass der Spanier oder die Spanierin mit dem/der ich mich gerade unterhalten will ausreichend Englisch spricht um mir weiterzuhelfen.

Deutsch: Auch als Muttersprachlehrer kann man vom Deutschunterricht an der KLA sehr viel lernen. Ich unterrichte mittlerweile selbst Deutsch und Englisch und weiß nicht, ob ich ohne diese Ausbildung als Fundament dazu in der Lage wäre. Die an der KLA erlernte geschäftliche Kommunikation hilft mir sehr beim Kontakt mit Arbeitgebern, Firmen, Instanzen wie Universitäten und auf der Arbeit. Der allgemeinbildende Teil in Herrn Ihlos Unterricht hingegen hat mir sehr geholfen mich für mein Studium zu begeistern und kommt mir tagtäglich bei meiner akademischen Karriere zu gute.

Französisch: Ist leider die einzige Sprache in der meine Kompetenz seit Ende der Ausbildung stark gesunken ist, da ich kaum dazu komme es zu benutzen. Bei meinem Kontakt mit Menschen aus allen möglichen Ländern hilft mir der Rest, den ich bewahren konnte, allerdings immer wieder.

 

 

Yonca Cokluk, Alter: 28 Jahre
Wohnort: Bremerhaven
Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit): Sachbearbeiterin bei der Allianz Versicherung AG


Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?
Durch die kaufmännische Ausbildung und den fundierten Sprachkenntnissen ist man in sehr vielen auch unterschiedlichen Bereichen einsetzbar. Diese Ausbildung ist wie ein Sprungbrett in die Welt, man hat die Möglichkeit, international eingesetzt zu werden. Im wirklichen Berufsleben kann man erst wirklich für sich selbst entdecken, ob man während der Ausbildung einfach nur mitgeflogen ist oder auch wirklich etwas mitgenommen hat. Anfangs war ich als Vertriebsassistentin bei der Firma Brilliant in Gnarrenburg tätig, vor allem für den Bereich ebay Frankreich, wo ich echt stolz darauf war und gedacht habe, dass ich mit der Ausbildung alles richtig gemacht habe. Neben den Sprachkenntnissen hat es auch sehr viel mit EDV zu tun, also kurz und knapp, mit der Ausbildung wurde ich perfekt auf mein jetziges Berufsleben vorbereitet.
Obwohl ich in einem Unternehmen tätig bin, in dem die Sprachkenntnisse nicht zwingend erforderlich sind, muss ich diese sehr oft einsetzen, da ich mit internationalen Kunden arbeite. Die Ausbildung hat für mich ein sehr hohes Niveau, und ich denke es ist auch nicht Jedermanns Sache, weil ich im Laufe der Ausbildung für mich gemerkt habe, dass wenn man nicht an seine Grenzen geht und bereit ist was dafür zu tun, hat man keine Chance. Aber der Unterricht und der Stoff ist so gut und interessant gestaltet, vor allem in Spanisch und Französisch, dass man selbstständig viel dazu beiträgt und auch lernen möchte. Ich würde jedem, der an Sprachen und an einer kaufmännischen Tätigkeit interessiert ist, diese Ausbildung empfehlen, selbst wenn man Schwierigkeiten in BWL und Rechnungswesen hat, Frau Behme macht es so super, dass man irgendwann den Dreh raus hat und es auch wirklich versteht!
Diese Ausbildung hat mir neben den ganzen schulischen Sachen auch gezeigt, wie wichtig es ist diszipliniert zu sein. Wie oben schon erwähnt benutze ich alle Sprachen heute noch aktiv, zusätzlich meine Muttersprache, sodass ich teilweise schon mit der deutschen Sprache durcheinander komme :-)  Liebe Grüße!

 

 

Alena Haude, 22 Jahre

Wohnort: Ameghino, Provinz Buenos Aires, Argentinien

Berufliche Tätigkeit: Assistentin des Entwicklungsingenieurs bei Claas Argentina SA in Ameghino, Provinz Buenos Aires

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Tag für Tag haben wir in der KLA Geschäftsbriefe formuliert und anfangs war ich nicht sehr begeistert davon, aber im Nachhinein haben mir genau diese Briefe sehr bei meiner Arbeit hier in Argentinien geholfen, da ich viel Kontakt mit Kunden per Mail auf Spanisch und Englisch habe.

Wenn ich an die Zeit zurückdenke, denke ich an die lieben Leute, die ich dort kennengelernt habe und an die Lehrer, bei denen man sich sehr wohl gefuehlt hat. Es war eher eine lockere Beziehung zwischen Lehrer und Schüler, aber dennoch hat man sich gegenseitig respektiert und hatte jede Menge Spass zusammen.

Ich hätte mir gewünscht, dass wir noch mehr praktische Übungen gemacht haetten, da mir persönlich das Sprechen hier anfangs sehr schwer gefallen ist, aber es kann auch daran liegen, dass ich eine eher schüchterne Person bin und mich daher nicht so oft im Unterricht gemeldet habe.

Ich kann die Fremdsprachenschule nur weiterempfehlen für all diejenigen, die Interesse an Sprachen haben!!

 

 

Sandra Nowotka, Alter: 28

Wohnort: Stuttgart

Berufliche Tätigkeit: Recruiting, Personalmarketing, Personalstrategie, IT-Projektmanagement

Studium: Bachelor: International Cruise Industry Management (B.A.) Master: Management in SME (M.A.)

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

  • Gute Grundlage für mein internationales Studium (Vorlesungen zu 90% auf Englisch), es fiel mir leichter mir Fachvokabular anzueignen und damit zu arbeiten.
  • Ausbildung in Excel& Word war sehr hilfreich, hätte mir mehr PPT gewünscht (nicht handwerklich sondern Dinge wie wie viel Inhalt auf eine Folie soll/kann/darf, Foliengestaltung etc.)
  • Gefehlt hat Ausbildung in Programmen wie SAP (ohne geht heute nichts mehr), Visio und Access (dafür weniger 10- Finger- Schreiben)
  • Anwendung von MS Office- Anwendungen (Excel etc.) auch im Lernbüro wäre gut um das Ganze praxisnaher zu machen
  • Zusätzlich zum Lernbüro Praktikum/ Hospitation in Betrieben

 

 

 

 

Rabea Awan , Alter:19

Wohnort: Frankfurt am Main

Studium: Umweltingenieurswesen (Bachelor of Engineering)

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Man sammelt gute und wertvolle Erfahrungen, die einem sehr hilfreich sein können.

Fremdsprachenkenntnisse kommen immer gut an. In kleineren Gruppen fällt der Unterricht sehr intensiv aus, das heißt man ist innerhalb eines halben Jahres, ohne vorherige Vorkenntnisse einer Sprache, in der Lage einen kompletten Aufsatz in der neu erlernten Sprache zu schreiben.

Man wird gefördert und gefordert.

 

 

 

 

Christin Meyer, Alter: 24

Wohnort: Wernigerode

Studium: Tourismusmanagement B.A., HS Harz

Was spricht für die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondent/in an den KLA?

Diese Ausbildung bietet eine fundierte Fremdsprachenausbildung in Wort und Schrift bei kompetenten und engagierten Lehrkräften. Desweiteren erlangt man Kenntnisse in wirtschaftlichen Bereichen und im Umgang mit den Officeprogrammen, die im Berufsalltag sehr nützlich und gefragt sind. Bei dem Praxisprojekt FFTC konnte man Gelerntes anwenden und einen Einblick in den späteren Beruf erlangen. Die Fahrten nach London und Paris waren mein Highlight der Ausbildung.

Ich habe mich in meiner Klasse sehr wohlgefühlt und nette Menschen getroffen mit denen ich auch heute noch in Kontakt stehe. In meinem Studium konnte ich die erlernten Kenntnisse (z. B. in BWL, RW, Datenverarbeitung) anwenden und erweitern. Hier nehme ich an Sprachkursen in Französisch und Spanisch teil, um weiterhin am Ball zu bleiben. Durch mein Studium ist mir bewusst, dass Sprachen immer wichtiger werden und die Chancen einen Beruf zu bekommen sich erhöht, vor allem wenn man mehrere Sprachen spricht.

Eine kleine Anmerkung: Das Praktikum in Spanien wurde bei uns leider nicht angeboten. Ich glaube aber, dass es für die Schüler interessant ist und gute Einblicke gewährt!

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Julia Busse, Alter: 31

Wohnort: Bremen

Berufliche Tätigkeit (Ausbildung/Arbeit):

Staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin (Englisch, Französisch, Spanisch), 1 Jahr Berufserfahrung

Studium: Master of Education, Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen, Fächer: Französisch und Spanisch

Die Berufserfahrung nach der Ausbildung hatte mir gezeigt, dass die Büroarbeit langfristig nicht für mich in Frage kommt. Schon während meiner Ausbildung hatte ich überlegt, auf Lehramt zu studieren.

Die Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin erfordert Fleiß und Disziplin. Ich habe an der KLA vor allem gelernt, wie man gut organisiert und strukturiert selbständig arbeitet. Das hat mir im Studium immer sehr geholfen. Ich hatte durch die Ausbildung eine sehr gute Basis für mein Studium. Man lernt viele Sachen, die einem das Studium erleichtern. Hier wären in meinem Fall vor allem die Sprachkenntnisse, die MS-Office Kenntnisse und nicht zuletzt das 10-Finger Tippen hervorzuheben.

Ich benutze alle Sprachen noch aktiv und gerne :)

Positiv hervorzuheben an der Ausbildung:

- Kleine Lerngruppen

- angenehmes Miteinander

- relativ gute Berufsaussichten

Verbesserungsvorschläge:

Wie wäre es denn mit einem verpflichtenden Praktikum? Man könnte erste Berufserfahrungen sammeln und schon einmal Kontakte knüpfen. Verbunden mit Betreuung und bewertbar (wenn nötig) durch einem Bericht?

Und: Auslandsaufenthalte wären super (aber in allen Sprachen wohl schwer zu realisieren?)

 

 

Monja, heute Assistentin des Geschäftsführers in einer Treuhandgesellschaft

Hallo!

Seit einiger Zeit arbeite ich als Assistentin des Geschäftsführers in einer Treuhandgesellschaft. Diese ist zuständig für Schiffsemissionen. Meine Aufgabe ist es, den Geschäftsführer zu entlasten.

Wichtig ist es, gute Kenntnisse in den gängigen Comuterprogrammen wie Word und Excel zu haben. Die bekommt man auf der Fremdsprachenschule ausreichend vermittelt. Serienbriefe in Word sowie Tabellen in Excel stehen an der Tagesordnung.

Die Hintergründe der Buchhaltung sind für mich noch wichtiger, da ich auch für die Buchhaltung der Gesellschaft verantwortlich bin. Für das Buchen im firmeneigenen Programm ist es sehr vorteilhaft, die Buchhaltung zu verstehen. Auch die Kenntnisse in BWL helfen einem in einigen Dingen weiter, wie z. B. bei Eintragungen in das Handelsregister oder auch bei den unterschiedlichen Gesellschaftsformen und Gesellschaftern.

Aber die Fremdsprachenschule bedeutet auch Zusammenhalt zwischen den Schülern. Gegenseitiges Helfen und füreinander da sein ist nicht nur während der Schulzeit wichtig, sondern auch später. Man kann sich gegenseitig helfen. Das fängt beim Lernen an. Aber danach hilft man sich auch, Jobs zu finden. Es ist immer jemand da, der weiß, wo man sich bewerben kann.

Wichtig ist, dass auch die ,,Älteren" den "Neuen" dabei behilflich sind. Auch diese Erfahrungen sind wichtig für die, die verzweifeln.

Aber es ist gar nicht so wild, wenn man durch ist.

Liebe Grüße Monja

 

Lisette Höft, heute Chefsekretärin bei EUROGATE

Unmittelbar nach Abschluss der Ausbildung zur staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondentin bekam ich die Gelegenheit, 16 Wochen an einem Leonardo Da Vinci - Programm in Spanien teilzunehmen. Nach einer vierwöchigen Intensivschulung in den Fachgebieten Wirtschaft und Politik sowie Grammatik absolvierte ich ein Praktikum in einer Spanisch - Französischen Firma in Madrid. Hier halfen mir insbesondere die Vorkenntnisse im Wirtschaftsspanisch aber auch das oft geübte "Sprechen" gaben mir die entsprechende Sicherheit und Mut offen und kommunikativ aufzutreten.

Nach dem Auslandspraktikum auf dem Weg ins normale Berufsleben musste ich bei der anfänglichen Jobsuche das Hindernis, nicht eine kaufmännische Ausbildung absolviert zu haben, erfahren. Nichtsdestotrotz blieb ich nicht lange arbeitslos. Heute arbeite ich als Chefsekretärin bei EUROGATE im Containerterminal Bremerhaven. Hier gebrauche ich von meinen drei während der Ausbildung gelernten Fremdsprachen fast ausschließlich nur das Englisch, dieses aber in jeglicher Form des Schriftverkehrs, d. h. Briefe, Faxe, E-Mails, am Telefon und auch bei der Kommunikation mit ausländischem Besuch. Alles in allem sind mir die während der Ausbildung erworbenen Kenntnisse wie fremdsprachlicher Schriftverkehr, allgemeine Wirtschaft und Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch, Informatik, z.B. Serienbrief sowie insbesondere Textverarbeitung, nützlich gewesen.

Lisette Höft