KAUFMÄNNISCHE LEHRANSTALTEN | Berufsbildende Schulen für Wirtschaft und Verwaltung
Dialogtag mit der Berufsbildenden Schule Osterholz-Scharmbeck

Dialogtag mit der Berufsbildenden Schule in Osterholz-Scharmbeck

Am Mittwoch, dem 29. November trafen sich Vertreter(innen) der Berufsbildende Schule Osterholz-Scharmbeck und der Kaufmännische Lehranstalten zu einem Jahresgespräch und einem Gedanken- und Meinungsaustausch unter UNESCO-Projektschulen an der BBS OHZ. Beteiligt waren jeweils die UNESCO-Beauftragten der Schulen sowie Mitglieder der beiden Schulleitungen.

In sehr netter, gastfreundlicher Runde wurden die beiden Schulen vorgestellt, die Aktivitäten des letzten Schuljahres anhand der jeweiligen UNESCO-Säulen, an denen im vergangenen Schuljahr in den Schulen gearbeitet wurde, reflektiert und über zukünftige gemeinsame Aktivitäten diskutiert. Dazu gehörte auch die kurze Erörterung der Ausgestaltung des Themas für den „Internationalen UNESCO-Projekttag“ sowie mögliche gemeinsame Schüler(innen)-Aktivitäten, die durchaus auch in einem sportlichen Rahmen möglich wären. Vereinbart wurde ferner, die Stärken-Schwächen-Analyse zu einem späteren Zeitpunkt abzugleichen.

Besonders beeindruckend für uns als Kaufmännische Lehranstalten waren die uns im Rahmen eines Rundganges durch die Schule gezeigten räumlichen Möglichkeiten einer Bündelschule, die sowohl kaufmännische, als auch soziale und technische Berufe ausbildet.

Das nächste Treffen ist für den Januar 2018 angedacht.

HIER der Link auf die UNESCO-Seite der Homepage der BBS OHZ.

KLA-Schüler(innen) aktiv für den Klimaschutz

KLA-Schüler(innen) aktiv für den Klimaschutz

Als UNESCO-Projektschule haben die Kaufmännischen Lehranstalten gerne die Verpflichtung übernommen, bei der Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele aktiv mitzuwirken. Durch die Teilnahme an dem Projekt 3/4-plus, das für die KLA von unseren Kollegen Jürgen Marx und Dr. Moritz Speckmann koordiniert wird, dokumentieren wir unsere Entschlossenheit, das Nachhaltigkeitsziel Nr. 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) zu implementieren. Wie schon in den Jahren zuvor, nahmen wir deshalb auch 2017 an einer gemeinsamen stadtweiten Aktion teil: Am Mittwoch, 15.11.17, ab 8.00 Uhr wurde der Strom in den Klassenräumen ausgeschaltet und stattdessen über Möglichkeiten des sparsamen Umgangs mit Energie diskutiert.

Ab 11 Uhr startete dann eine gemeinsamen Aktion vieler Bremerhavener Schulen: Wir wollten für Politiker in Bonn in diesem Jahr gemeinsam am Klimahaus (www.klimahaus-bremerhaven.de) ein sichtbares Zeichen setzen, umgehend mit dem Klimaschutz anzufangen. Unter dem Motto „Wir bewegen uns auf einer Grat(d)wanderung“ wurden fantasievolle Aktionen von vielen Gruppen dargestellt. Dazu gehörte auch ein Appell, den Klimaschutz umgehend und erheblich zu verstärken, an den zeitgleich in Bonn stattgefundenen Weltklimagipfel; dies geschah in Form einer Liveschaltung zu Frau Schneider (BUND).

Der Bremerhavener Dezernent für Schule und Kultur Michael Frost und die Umweltdezernentin Frau Susanne Benöhr-Laqueur unterstützten die Aktion und freuten sich über eine breite Beteiligung.

UNESCO-Kurs der 2 HH: Völkerverständigungsprojekt in Polen

UNESCO-Kurs der 2 HH: Völkerverständigungsprojekt in Polen

Neuestes Projekt ist der Aufbau einer Schulpartnerschaft mit einer Berufsschule in Zielona Góra in Polen. Das erste gemeinsame Projekt fand im Oktober 2017 in den deutsch-polnischen Grenzstädten Frankfurt/Oder und Słubice (Polen) statt. Um eine Brücke zwischen beiden Städten zu schlagen, befragten wir deutsche und polnische Einwohner nach ihren Lieblingswörtern, übersetzen diese und malten diese auf einen öffentlichen Platz in Polen und auf die Grenzbrücke.

Hier ist das Projektergebnis.

AGENDA 2030: "Art & Culture make the world go "round"

AGENDA 2030: "Art & Culture make the world go "round"

Kunst und Kultur sind eine entscheidende Kraft, um Stadtteile nachhaltiger, sicherer und belastbarer zu machen. Sie fördern den Dialog und das Gemeinschaftsgefühl. Das Goethequartier hier in Bremerhaven trägt aktuell mit vielen kreativen Aktivitäten zum Stimmungswechsel bei. Junge Erwachsene aus Bremerhaven sind im Rahmen eines Austauschprogramms im April 2017 nach Cape Town/Südafrika gereist. Entsprechend der Agenda 2030, Ziel 11 trägt diese Reise zur Umsetzung einer nachhaltigen Stadtentwicklung bei. Im September 2017 sind im Gegenzug ebenfalls sechs Kreative aus Kapstadt/Südafrika nach Bremerhaven gekommen. Die gemeinsam im Stadtteil Woodstock/CT gemachten Erfahrungen wurden am Donnerstag, 07.09.17 ab 13:15 Uhr auf der Bühne des Ella-Kappenberg-Saales präsentiert. In das Projekt waren diverse Klassen der KLA involviert. 

Das Projekt in Bremerhaven Lehe/Goethequartier und Kapstadt/Woodstock gehört zu den Beginnerprojekten und wird vom Schulverein der KLA mitgetragen. Zahlreiche Klassen unserer Schule verfolgten dann konzentriert und mit großem Interesse  die Präsentation der Kapstädter und Bremerhavener Crews im Ella-Kappenberg-Saal der VHS. Wir danken dem Präventionsrat der Stadt Bremerhaven, der swb-Bildungsinitiative und dem KLA-Schulverein für die Unterstützung sowie der VHS/ Fachbereich "Mensch und gesellschaftlicher Wandel" für die Kooperation.

Gefördert über Engagement Global gGmbH vom Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ).

 

 

Schüler(innen) des Berufsorientierungskurses BOK 17 visualisieren und kommunizieren zur Agenda 2030

Schüler(innen) des Berufsorientierungskurses BOK 17 visualisieren und kommunizieren zur Agenda 2030

Mit ganz viel Hingabe haben Schüler(innen) des Berufsorientierungskurses BOK 17 unserer Cafeteria visuelle Verstärker zu Agenda 2030-Aktivitäten auf dem Schulhof umgesetzt. Angeleitet von MAROK, einem Graffitimaler der ersten Stunde, wurden zunächst verschiedene Stile in der Cafeteria vorgestellt und anschließend mit der Dose auf dem Schulhof umgesetzt. Das spätere Gesamtkunstwerk wurde dann zu einer bunten Augenweide. Parallel war der Besuch von Projektpartnern aus Kapstadt (siehe auch: AGENDA 2030 "Art & Culture make the world go "round") ein gelungener Kommunikationsanlass, um die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda  2030 weiter unter die Lupe zu nehmen. Das Weltzukunftsprogramm mit seinen 17 SDGs (Sustainable Development Goals) fördert über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (und hier über Engagement Global gGmbH)  die Umsetzung von Aktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent und in Deutschland.


Nachhaltig im Watt

Nachhaltig im Watt

Am 02.09.2017 wanderten die beiden Kurse UNESCO und Nachhaltigkeit gemeinsam mit der Aufsicht von Frau Templin, die den Kurs UNESCO leitet und Herrn Brose, der den Kurs Nachhaltigkeit leitet, von Sahlenburg aus nach Neuwerk.  Ein Bericht von Zoe-Ann Niehaus (2HH16)

Es war ein schöner und sonniger Tag, perfekt um hinüber nach Neuwerk zu wandern. Unser Treffpunkt war in Sahlenburg, von wo wir um ca 15:30 losgelaufen sind.

Unser Gepäck mussten wir nicht tragen, da ein Traktor unser Gepäck nach Neuwerk transportiert hat. Natürlich sind wir nicht einfach so hinübergelaufen, sondern mit der Begleitung einer Wattführerin. Sie hatte einen Hund dabei und macht ihren Job auch schon 15 Jahre. Als wir losgegangen sind, war der Boden erstaunlich fest und man konnte sehr gut darauf laufen. Wir mussten alle Wattschuhe oder Turnschuhe tragen, da sonst unsere Füße durch Muscheln geschnitten werden könnten. Es dauerte ca. eine Stunde, bis wir den ersten Priel erreicht hatten. Insgesamt waren es vier Priele. Der erste Priel ging uns ungefähr nur bis zu den Schienbeinen. Die Wattführerin meinte, dass wir Glück haben, da heute Nipptide ist. Das heißt, dass die Flutberge von Mond und Sonne sich gegenseitig vermindern.

Die Wattführerin hat uns auch vieles über das Watt und seine Bewohner erzählt.[...]

Es waren ungefähr 10 km von Sahlenburg bis nach Neuwerk und wir haben fast 3 Stunden gebraucht. Normalerweise braucht man nicht ganz so lange. Nach der Wanderung waren alle echt froh, dass wir endlich nicht mehr im Watt waren, sondern auf der Insel. Geschlafen haben wir in der Jugendherberge auf Neuwerk und diese hatten wir auch ganz für uns alleine. [...] Gekocht wurde dort nicht für uns, das mussten wir selber machen. Die Lehrer habe Proviant eingekauft, welches wir dann mit nach Neuwerk genommen haben, da es auf Neuwerk keinen richtigen Supermarkt gibt. Es gibt nur einen kleinen Inselladen, der einem Kiosk ähnelt. Auf Neuwerk wohnen aber auch nur 40 Menschen.

Am gleichen Abend gab es selbstgemachte Pizza. Jeder musste mal helfen. Entweder Teller auf den Tisch stellen, fegen, spülen etc. Es stand auch immer im Essraum Kaffee, Tee, Kuchen und Brownies auf dem Tisch, was ich wirklich sehr gut fand. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, es war warm und schön draußen, was den Aufenthalt nochmal verschönerte. Mit Regen und schlechtem Wetter, wäre es bestimmt nicht so toll gewesen. Nachdem wir gegessen hatten, haben wir noch den Abend genossen. Ein paar waren in der Jugendherberge, andere waren am Deich oder irgendwo anders auf der Insel. Der Abend ging sehr schnell vorbei, was alle wirklich schade fanden. [...] Nächsten Tag gab es Frühstück und Mittag bevor wir wieder zurück gelaufen sind.[...] Um 17 Uhr hat uns die Wattführerin wieder mit ihrem Hund bei der Jugendherberge abgeholt, um mit uns zurückzulaufen. Aber nicht alle sind mitgelaufen. Ein paar Leute sind mit der Pferdekutsche gefahren. Der Rückweg ging ein bisschen schneller, als der Hinweg. Der Rückweg dauerte dann nur 2 ½ Stunden. 

Zurück in Sahlenburg waren wir alle echt kaputt. Als Belohnung dafür dass wir an zwei Tagen hin und- zurück gelaufen sind, haben wir alle einen Bernstein von der Wattführerin bekommen. Die Wanderung war zwar anstrengend, aber dem Eindruck nach fanden die meisten Schüler es trotzdem gut und würden es vielleicht sogar wieder machen.